11. Oktober 2014
Wettbewerbsrecht
Der Konzern Red Bull hat in den USA wegen angeblich irreführenden Marketings einen millionenschweren Vergleich akzeptiert. Der Werbespruch «Red Bull verleiht Flügel» entspreche nicht der Wahrheit, hieß es von Klägerseite vor dem New Yorker Bezirksgericht, vor dem bereits Anfang August 2014 ein Vergleich geschlossen wurde. Das Unternehmen erklärte sich darin bereit, 13 Millionen Dollar (ca. 10 Millionen Euro) in einen Fonds einzuzahlen.Zudem fördere das Getränk – im Gegensatz zum vom Unternehmen erweckten Eindruck – nicht die Fitness, so die Kläger weiter. Anwälte suchen nun Verbraucher, die zwischen Anfang 2002 und Oktober 2014 Energydrinks von Red Bull in den USA gekauft haben. Sie können sich bis zum 02.03.2015 auf einer eigens dafür eingerichteten Website eintragen und sollen als Entschädigung 10 Dollar oder Red-Bull-Produkte erhalten. Damit will Red Bull verhindern, dass sich das Verfahren zu einer Massenklage ausweitet.
(Quelle: BECK-Online)